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Carolina Lee spielt psychedelischen Folk. Mit der klassischen Formation von Gitarre, Orgel, Bass, Schlagzeug und Gesang schafft es die Berliner Band, Songs zu arrangieren, die sich ganz auf die eigene Poesie verlassen und einen zeitlosen Charakter haben. Das Debütalbum „Haunted Houses“ ist am 15. Dezember erschienen.

„Haunted Houses“ ist keine Hommage an andere Musiker:innen. Es ist ein verträumtes, eigenständiges und zuweilen eigensinniges Debütalbum, dass trotz unterschiedlicher Texturen und Anleihen organisch wirkt – und zeitlos. (…)Genau dieses Wechselspiel von Intensität und Luftigkeit macht „Haunted Houses“ zu einem guten Album, das ganz wunderbar zu den grauen Berliner Monaten passt. Die Songs sind der perfekte Soundtrack für die Morgen, an denen man in einem zu kalten Schlafzimmer aufwacht und einem einfällt, dass man heute keine Termine hat, unter der Decke bleiben und sich gedankenverlorene Blicke in den Himmel erlauben darf – oder vielleicht vom Frühling träumt.

TAgesspiegel

Songs, die so sachte flattern wie schwarze Vögel: Carolina Lee aus Berlin zelebrieren auf ihrem Debüt­album „Haunted Houses“ die Kunst der stilvollen Verlangsamung. Wer hier an Nico und The Velvet Underground denken muss, liegt nicht verkehrt: Stimmlich erinnert die Sängerin mit ihrem gehauchten Sprechgesang durchaus an die legendäre deutsche Chanteuse.  Carolina Lee gelingt es mit Tracks wie „Little Lines“, kleine Geschichten zu erzählen, in denen die Dinge bewusst in der Schwebe gehalten werden. Ausgang ungewiss. Denn harmlos sind diese poetischen Momentaufnahmen keineswegs. Kann schon sein, dass uns die Berliner in von Klaviersounds umschmeichelten Songs wie „Two Flowers“ ganz unversehens den Boden ein wenig unter den Füßen wegziehen. Sehr gut möglich, dass wir beim Hören die Zeit vergessen und es draußen samtig dunkel geworden ist.

(Xaver Magazin)

Weil wirklich jede Note sitzt, funktionieren Songs wie „Blossoms“ und „Mirror Mirror“ als melancholisches Zeitloch – und strahlen trotz ihrer Schwere doch auch eine gewisse Beruhigung aus. „Mit dem Songschreiben habe ich die Möglichkeit, unausgesprochene Dinge in die Welt zu tragen, und das hat für mich als Akt schon etwas extrem Hoffnungsvolles.

(Kulturnews)

Nicht nur langsame und leise Musik erwartet die Hörer auf „Haunted House“, es ist auch poetische, nachdenkliche, verträumte, manchmal traurige, aber stets magische Musik. Musik, die einem im positivsten Sinn den Kopf verdreht. Und der perfekte Sound für dunkle Wintertage, an denen man sich nur allzu gerne unter die Decke auf der Couch verkriecht. “

(Sound & Books)

„Carolina Lee’s lo-fi melodic folk-pop has hints of Karen Dalton and Syd Barrett, their harmonic structures and spacious arrangements leaning at times toward the psychedelic as they shift from dream to clarity and back again.“

Ben Osborn / STILLE KAMMER